Liebst du mich?
Süddeutsche Zeitung
Absurde Miniaturen. Solch einen Zuschauerandrang erlebt man im
freien Theater eher selten. Nicht alle, die wollten, durften hinein.
... Spielerisch komisch, federleicht hingetupft, werden die
stereotypischen Mann-Frau-Dialoge bis auf das Skelett bloßgelegt,
scheinen in den Auslassungen, Leerstellen zwischen Sag-doch-endlich
und Ich-weiß-nicht-wovon-du-redest im alltäglichen Beziehungsraster
Schittmusterbögen des Scheiterns auf. Zwischen Cha-Cha-Cha, Gruppen-
und Paartänzen bringen die 13 Akteure das verbale Perpetuum mobile
zum Schwingen. … "Liebst Du mich?" ist ein kleiner, feiner Abend.
Schlachtplatte à la Nero
Süddeutsche Zeitung Wer Arzt ist und wer Patient, ist nicht
mehr wichtig. Was zählt ist dagegen der Mut zum Unterschied und die
Lust daran, etwas Besonderes zu sein, und darin sind die Patienten
ihren Betreuern mitunter ein gutes Stück voraus. Fast überflüssig zu
erwähnen, dass Anette Spola als Regisseurin keinerlei
therapeutischen, dafür um so mehr künstlerischen Ehrgeiz entwickelt.
Schon zum vierten Mal hat die Gruppe so ein abendfüllendes Programm
auf die Beine gestellt. Ein Abend, der zeigt, dass Talent vor allem
eines ist: das Gegenteil von Normalität.
Lucky Hans
Münchner Merkur Ein Therapieprojekt? Nein, viel mehr. Ein
theatralisches Unternehmen, das lustvoll animiert zur Selbstäußerung
und Kreativität, zum Zuschauen und Mitmachen … Die alte Geschichte
von der Gans wird unter ganz neuen Aspekten gesehen. Eine heitere
Poesie macht sich breit. …
Süddeutsche Zeitung
Eine schräge Version des Grimmschen "Hans im Glück". … So ist aus
dem Stück eine aberwitzige und doch besinnliche Traumreise zum
eigenen Ich geworden.
Bayerischer Rundfunk
Entstanden ist, das sei nachdrücklich gesagt, kein therapeutisches
Unterfangen, sondern ein glückvoller Theaterabend, mit kurzen
Szenen, mal wild poetisch, mal leise absurd, denn das Glück lässt
sich ebenso im Weltraum finden wie im Traum, wenn Kühe sich in
verführerische Frauen verwandeln.
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