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           Philip Arp Autor, Regisseur, Schauspieler

 

1929 wird er als sechstes Kind eines Schuhmachermeisters in der Münchner Vorstadt Au geboren, ums Eck von Karl Valentins Geburtshaus. Schon als Fünfjähriger zeichnet er viel, mit großer Vorliebe skurrile Bildgeschichten.

1942-1946 Besuch der Maria-Theresia-Oberschule. Hitler-Jugend. Arp versucht, sich den ständigen Dienstappellen zu entziehen. Vorladung vor den Polizeipräsidenten. Bedrohung der Eltern. Eine Zeit großer Ängste, die Arp ein Leben lang belastet und beschäftigt. Abgang vom Gymnasium ein Jahr vor dem Abitur. Erste schriftstellerische Versuche.

1947-1959 Gedichte, Kurzprosa, Hörspiele. Nebenher zeichnet er ständig weiter, nimmt Gesangsunterricht, lernt Klavier, Geige, Laute und Fagott. Tingelt als Operettensänger mit der Komischen Oper München durch Franken und Oberbayern. Gründung eines Puppentheaters mit Anette Spola. Heirat.

1960-1968 Gemeinsame Erarbeitung eines Pantomimenprogramms. Tourneen durch die Bundesrepublik, Schweiz, Italien, Finnland, Brasilien, Chile, Peru und Mexiko. Arp schreibt Stummfilm-Drehbücher, Kinderstücke, Valentinaden-Texte. Daneben entstehen Hunderte von Zeichnungen, die er mit verschiedenen Namen signiert: Parp, Georg Grillowitz, Juliane Gugl, Professor Tivoli-Brücke.

1970 Eröffnung des Theater am Sozialamt - TamS

 

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