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1971 Erster Valentinaden-Abend. Arp entwirft und baut alle Requisiten und Bühnenbilder selbst. Der Abend bringt ihm und dem TamS den Durchbruch. Benjamin Heinrichs in der Süddeutschen Zeitung: ...Szenen von leiser Alltäglichkeit, von effektloser Melancholie. Am schönsten zeigt dies die erste Szene, wo Arp ganz traurig und verstört auf der Bühne herumsteht, wo nur zaghafte Gesten seine Sätze begleiten, wo sich plötzlich ganz unerwartet ein kleines, schütteres Lächeln auf sein Gesicht wagt: da ist er ein zarter Grübler, ein stiller Chaotiker. Arp spielt solche Momente so untheaterhaft, so verblüffend unaufwendig, als sei er nur das Fragment, der Schatten eines Schauspielers...

1972 Ausstellung Die Breze im Wandel der Zeiten, die komischste Ausstellung Münchens in der Galerie über dem Theater.

1973-1976 Förderpreis für Literatur der Stadt München. Arp und Spola bringen jedes Jahr ein neue Valentinaden heraus, u.a. Die Originalsprengung und Pressluft in München. Aufzeichnung für das Bayerische Fernsehen. Eröffnung der Ausstellung Komik Keramik.

1977 Balladenabend Des Sängers Fluch - bis Montag ganz, eine  persönliche Abrechnung mit seiner Schulzeit im "Tausendjährigen Reich". Aufzeichnung für das Bayerische Fernsehen. In der Folge begeht Arp seinen Mord am Nationaltheater, Tiefland läuft über die Bühne, Fidelio zwischen den Röhren des ehemaligen Heizungskessels.

1978 Schwabinger Kunstpreis. Hans Reinhard Müller holt Arp an die Münchner Kammerspiele für die Inszenierung Nepal von Urs Widmer. Arps Partner ist Jörg Hube. Der Autor sieht die Aufführung und beschließt, für die beiden Schauspieler ein Stück zu schreiben: Stan und Ollie in Deutschland.

1979 Uraufführung von Stan und Ollie in Deutschland von Urs Widmer unter der Regie des Autors im TamS. Arp schreibt mit Rudolf Vogel als Auftragsarbeit für das Münchner Theaterfestival Bavaria Loas, Fernseh-Auftritte in der Kabarettsendung Scheibenwischer und in der Serie Fast wia im richtigen Leben von Gerhard Polt.

1980-1982 Erste Buchveröffentlichung Keine Auskunft von Philip Arp - Szenen, Geschichten, Gedichte und Collagen, Verlag Habbel, Regensburg. Zweite Gastrolle an den Münchner Kammerspielen in Kein Platz für Idioten von Felix Mitterer. Rollen in Film und Fernsehen, u.a. in Fünf letzte Tage von Percy Adlon und Aida Wendelstein von Richard Blank. 

1984 Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München. Uraufführung von Ins Sprungtuch wird nicht gesprungen mit Philip Arp als Hausbesetzer und Otto Grünmandl als Hausbesitzer.   5. Valentinaden (Reprise) - Arps letzte Theaterarbeit. Aufzeichnung für das Bayerische Fernsehen.

1985 Im Herbst tritt er noch einmal öffentlich auf bei der Protestaktion Rettet den Hofgarten.

1987 Am 17. Februar erliegt Philip Arp seinem schweren Krebsleiden.

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