NEUGIERIG AUF ALLE VERLETZUNGEN UND VERRÜCKTHEITEN IN DER WELT


Das Erdentreiben bevorzugt im Kopfstand zu betrachten, so stellt jede Unternehmung im TamS alles in Frage. Das Wort und den Sinn, den Ort und die Zeit.

Der Autor, Schauspieler, Regisseur und Zeichner >>Philip Arp und die Schauspielerin und Regisseurin Anette Spola haben 1970 das Theater am Sozialamt eröffnet: auf einer selbst gezimmerten Bühne, hineingezwängt in ein abbruchreifes Schwabinger Brausebad. Der Erfolg stellte sich nicht umgehend ein, dann aber doch. Vor allem durch die VALENTINADEN von Philip Arp, der den schwermütig grotesken Humor Valentins auf neue Weise weiterspann und mit seiner Partnerin einen ganz eigenen Stil des Theatermachens kreierte, der bis heute den Spielplan mitbestimmt.

Vieles wurde gewagt: Verrücktes, Närrisches, Unverständliches, Wahnwitziges von Handke bis Toller, von Thomas Bernhard bis Daniil Charms. Nie Brecht, aber Dario Fo. Nach Kräften unterstützt von den Hausautoren Urs Widmer, Rudolf Vogel, Maria Peschek.

Einen ganz bedeutenden Beitrag zum Erfolg des Theaters hat ein Mann geleistet: >>Eberhard Kürn, der Bühnen- und Lichtkünstler, der viele Jahrzehnte die Zuschauer mit seinen Ideen beglückt, ja verzaubert hat.

Seit über 40 Jahren durchwandern die Theaterspezialisten nun das TamS. Sie gehen und sie kommen zurück. Sie gehen und kommen nicht mehr zurück. Und wieder andere kommen. Die Individualisten, die ernsthaften Narren mit der Leidenschaft zum Theater. Demnächst hoffen wir, sie/Sie zur der 750 Jahrfeier des TamS begrüßen zu dürfen. Anette Spola

Glanz ist in der kleinsten Hütte

 


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