
>> MÜNCHEN LEUCHTET
- DAS TAMS SCHILLERT
Kabale,
Liebe & wundersame Luisen
Süddeutsche Zeitung, 13.
Juni 2009: Schiller, surreal angehaucht ...Jeder kennt die
Verwandlung vom Engel der Liebe zum Richter über Leben und Tod, die
Friedrich Schiller für seinen Ferdinand in "Kabale und Liebe" ersonnen
hat. Auslöser ist die Briefintrige Wurms. Diese hat man selten so
überraschend, klug und im wahrsten Sinne des Wortes erschlagend in Szene
gesetzt gesehen wie am TamS-Theater. "Kabale, Liebe & wundersame Luisen"
heißt der Abend, den dort Anette Spola und Burchard Dabinnus zum 250.
Geburtstag Schillers eingerichtet haben. Entstanden ist eine recht
sehenswerte Auseinandersetzung mit einem Hauptwerk Schillers, aufgelöst
in wenige prägnante Szenen, die surreal angehaucht sind – Luise,
Ferdinand, dessen Vater und Wurm werden von drei Schauspielern
verkörpert. So kann man Luise und Ferdinand nicht nur als junges,
sondern auch als altes Paar zeigen...
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