Glanz ist in der kleinsten Hütte

 


 

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GRIMM
Lasst uns flüchten, z.B. in den deutschen Wald
von Jakob Fedler, Lorenz Seib & Ensemble

Mathias Hejny schreibt in der Abendzeitung vom 18.6.2018:
„Nach der (…) Zusammenfassung des Elends der aktuellen Nachrichtenlage wird es drinnen bald schlimmer als draußen. Die Axt im Märchenwald ist immer in Griffnähe. (…) Mit viel Vergnügen für Mitwirkende wie Publikum drücken sie sich in den dunkleren Ecken der deutschen Romantik herum, bleich beschienen vom silbernen Mond. Und wenn die drei Zwerge durch die sieben Berge ziehen, schmettern sie motiviert bis in die Bartspitzen „Im Frühtau zu Berge“ als wäre es ein völkischer Marsch.“

Petra Hallmayer schreibt in der Süddeutschen Zeitung vom 20.6.2018:
„ „Sie sind in Sicherheit“, erklären die Schauspieler, ehe sie die Saaltür vernageln und ein Kreuz aufhängen. Zu einer 100 minütigen Märchenstunde lädt das TamS unter dem Titel „Grimm – lasst uns flüchten, zum Beispiel in den deutschen Wald“. Dort jedoch geht es alles andere als friedlich und kuschelig zu, kann man gründlich das Fürchten lernen. (…)
Konterkariert wird das grausige Geschehen durch das fröhlich klamaukige Spiel der vier trashig kunterbunt kostümierten Schauspieler. Sie krächzen, grunzen, gurren und tirilieren, dass es eine Freude ist.“

Katrin Hildebrand schreibt im Münchner Merkur vom 18.6.2018:
„(…) die Gruppe um Fedler arbeitet mit Verve das Bescheuerte und Aberwitzige heraus. (…) Bewußt bedient sich das Spiel der köstlich kostümierten Darsteller grotesker Elemente und einem Monty-Python-haften Faible für Brüche, Absonderlichkeiten und Situationskomik.“

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