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VORSICHT STURZGEFAHR! von Maria Peschek

Christiane Lutz schreibt in der Süddeutschen Zeitung über den Abend mit den „hinreißenden Schauspielerinnen Anette Spola und Maria Peschek“:
„Beppi und Charlie (…) starten einen skurrilen Bürokratie-Parcours, an dessen Ende nicht unbedingt die Rettung der Welt steht. (…) Den beiden Darstellerinnen Anette Spola und Maria Peschek neben Burchard Dabinnus und Helmut Dauner (…) zuzuschauen, ist höchst vergnüglich.“ Und weiter schreibt sie: „Ihre Figuren Charlie und Beppi, ausstaffiert mit grellen Klamotten und wirren Perücken sind planlose Gesandte irgendeiner Gottheit, die über sehr schrägen Humor verfügen muss. Im wunderbar futuristischen, rosa gestrichenen Bühnenambiente von Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt und Lorenz Seib stolpern sie ziellos herum. (…) eine Stunde bester Unterhaltung“.

Katrin Hildebrand vom Münchner Merkur schreibt: „Absurd und leider bitter wahr ist das menschenzermürbende Verfahren. Peschek bringt es mit analytischer Schärfe und in schrulligen Dialogen auf die Bühne. (…) Wer Valentin und Karlstadt liebt, wird Beppi und Charlie ebenso feiern wie Beckett-Fans, denen Wladimir und Estragon in „Warten auf Godot“ immer einen Tick zu depressiv waren.“

Mathias Hejny erkennt in der Abendzeitung Parallelen zu den ersten „Star-Trek“ Folgen: „Damals, als der kalte Krieg tobte, meinten Käptn Kirk und seine Truppe vom Raumschiff Enterprise die Galaxien umarmende und quietschbunte Naivität ernst. Heute ist das Überleben der Menschheit nur noch ein Job für zwei Clowns, die dafür erst einmal eine Lizenz erwerben müssen. (…) So holtern und poltern Peschek und Spola mit feiner Verschmitztheit durch schräge Sprachbilder und Philosophie nach Hausmacher Art.“

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